Ich bin Jahrgang 1960 und arbeite seit vielen Jahren an der Schnittstelle von Gestaltung und freier Kunst. In meiner künstlerischen Arbeit beschäftige ich mich mit der Verletzlichkeit von Mensch und Natur. Die Wirbelsäule ist dabei ein zentrales Symbol – sie steht für Haltung, Stabilität und zugleich für Fragilität.

Meine Bilder entstehen aus einer langen Auseinandersetzung mit Form, Struktur und Material. Nach Jahrzehnten beruflicher Tätigkeit als Gestalter habe ich mich bewusst entschieden, mich in dieser Lebensphase konsequent der freien Kunst zu widmen. Nicht als Neubeginn, sondern als Vertiefung.

Ein biografischer Einschnitt hat meinen Blick auf Körper, Natur und Abhängigkeit geschärft. Heute interessiert mich weniger das Erklären als das Sichtbarmachen von Zusammenhängen. Meine Arbeiten sollen Räume öffnen – für Wahrnehmung, Stille und Nachdenken über das fragile Gleichgewicht, in dem wir leben.

Biografie