Mensch und Natur im fragilen Gleichgewicht
Die Werkserie »Verletzlichkeit« umfasst sechs Gemälde im Format 120 Å~ 80 cm. Sie thematisiert die Zerbrechlichkeit unserer Welt – die Verletzlichkeit der Natur, der Biodiversität und des Menschen. Im Zentrum steht die Wirbelsäule als wiederkehrendes Symbol für Halt, Struktur und zugleich für Verwundbarkeit. In den Arbeiten erscheint die Wirbelsäule in Verbindung mit natürlichen Elementen wie Pflanzen, Insekten, Wasser, Wald und Himmel. Mensch und Natur werden nicht getrennt dargestellt, sondern als Teil eines gemeinsamen, empfindlichen Systems. Die Bilder verzichten auf direkte Darstellungen von Bedrohung oder Katastrophe und arbeiten stattdessen mit poetischen Bildräumen, die zur langsamen Betrachtung einladen.